Kristina Sprehe und Desperados auf Platz zwei
Die deutschen Dressurreiterinnen krönten die Aachener Wettbewerbe mit Platz eins bis drei in der abschließenden Kür. Helen Langehanenberg (Havixbeck), Kristina Sprehe (Dinklage) und Dorothee Schneider (Framersheim), die heute bekannt gegebenen Mitglieder der Olympia-Mannschaft, haben die Generalprobe für die Spiele in London glänzend bestanden.
Zweimal musste sie ihrer Teamkollegin Kristina Sprehe knapp den Vortritt lassen – in der Kür schließlich war Helen Langehanenberg auf dem zwölfjährigen westfälischen Hengst Damon Hill die goldene Schleife nicht zu nehmen: 85,15 Prozent erhielt die 30-Jährige für ihre schwungvolle Komposition, 43.000 Euro Preisgeld dürften den Erfolg zusätzlich versüßen. Kristina Sprehes Kür, im Schwierigkeitsgrad etwas geringer als Langehanenbergs, bestach wiederum durch die exzellenten Piaffen und Pirouetten des Hannoveraner Hengstes Desperados (84,7 Prozent). „Es war eine phantastische Woche hier in Aachen. Ich habe jede Minute genossen“, sagte die mit 25 Jahren jüngste Reiterin im deutschen CHIO- und Olympiaaufgebot.
Vor Freude kamen ihr fast die Tränen: Dorothee Schneider war die Überraschung über ihre Berufung in die Olympiamannschaft noch Stunden später anzumerken. Seit der Deutschen Meisterschaft in Balve hat sich die zehnjährige Hannoveraner Stute Diva Royal enorm gesteigert und lief in der Kür zu Hochform auf. Die starke Vorstellung wurde von den Richtern mit 81,1 Prozent bewertet. Ebenfalls über die „magischen 80“ sprang Victoria Max-Theurer (Österreich) mit dem Oldenburger Hengst Augustin (80,975), gefolgt von der Dänin Nathalie zu Sayn-Wittgenstein auf Digby (79,75), der Italienerin Valentina Truppa auf Eremo de Castegno (78,5) und der Dänin Anna Kasprzak auf Donnperignon (77,425).
Ergebnisse: www.chioaachen.de
(ak via fn-press)







